Schokofahrt

emissionsfrei transportierte Schokolade

Soup Talk: Schokofahrt

Die “Wir haben es satt Demo” fordert gutes Essen und gute Landwirtschaft. Zwei Dinge die auch der Schokofahrt am Herzen liegen und für die wir uns gerne aufs Rad setzen. Bekanntlich ist der Anbau und Handel des Kakaos aus dem die Schokofahrt Schokolade wird ein Zeichen dafür, wie diese “gute Landwirtschaft” aussehen kann. Und damit, dass wir dafür in Summe einige Tausend Kilometer mit dem Rad fahren um dieses “gute Essen” zu verbreiten, setzen wir ein Zeichen und möchten für das Thema sensibilisieren.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Anschluss an die letzte Demo in Berlin einen “Soup Talk” veranstaltet. Dabei haben Judith aus Berlin und Nikolai aus Münster über die Schokofahrt gesprochen.

Den Talk gibt es jetzt bei Youtube zu sehen:

Städtebericht: Berlin

Es muss nicht immer Schokolade sein …

Die Berliner Schokofahrt-Gruppe veranstaltet zwischen den Schokofahrt-Kampagnen sogenannte Vorfahrten, bei denen sich potentielle Mitfahrerinnen kennenlernen und ausprobieren können.
Im Januar haben wir eine solche Vorfahrt genutzt, um von Bauern der Region gespendetes Gemüse nach Berlin zu transportieren, wo es zur Versorgung der Teilnehmerinnen der “Wir haben es satt”-Demonstration am 18. Januar verwendet wurde. In Kooperation mit der SlowFoodYouth haben fast 20 Radlerinnen über 400 Kg Kartoffeln, Kohl und anderes Gemüse nach Berlin transportiert. Zusammen mit anderen Spenden wurde das Gemüse auf einer “Schnippeldisko” in den Cabuwazi-Zelten auf dem Tempelhofer Feld verarbeitet.

Wenn Du per E-Mail über aktuelle Vorhaben der Berliner Schokofahrt-Gruppe informiert werden möchtest, schreibe bitte eine entsprechende Nachricht an

sckokofahrt-berlin@posteo.de

… und auf Twitter könnt Ihr uns auch folgen:

Rad_Laster_Berlin @RadLasterBerlin

Städtebericht: Hamburg

Text und Bilder: Ingo Wandel

Anfang Februar 2019 habe ich von der Schokofahrt gehört und war sofort Feuer und Flamme für die Idee, da ich seit knapp zwei Jahren so gut wie alle Wege per Fahrrad zurücklege.

Die Schokofahrt wurde 2017 von einigen RadfahrerInnen aus Münster initiiert, die von einer besonderen Schokolade gehört hatten: die Kakaobohnen dafür wurden per Faitrade gehandelt und mit dem Lastensegler “Tres Hombres” (Link unten) aus der Karibik nach Amsterdam verschifft, woraus von der kleinen Manufaktur “Chocolatemakers” (Link unten) feine Schokolade hergestellt wird. Damit auch der Transport zu den Verkaufsstellen emissionsfrei geschieht, sind um Ostern 2017 vier MünsteranerInnen mit ihren Fahrrädern nach Amsterdam gefahren und haben dort die Schokolade abgeholt. Da das großen Anklang fand, wurde das ein halbes Jahr später wiederholt, dieses Mal jedoch mit 25 TeilnehmerInnen. Wieder ein halbes Jahr später war die Gruppe auf 80 angewachsen, im Oktober 2018 dann auf über 100, die aus allen Teilen Deutschlands nach Amsterdam fuhren.

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Das ist Schokofahrt 5!

Wahnsinn! So viele Menschen auf Rädern in Amsterdam um Schokolade abzuholen!

Am letzten Samstag waren wir mit 140 Menschen bei den Chocolatemakers in Amsterdam und haben 2000 kg (!) Schokolade verladen. Einige sind schon wieder zuhause angekommen, andere noch eine ganze Weile unterwegs. Zwischendurch kommen immer mal wieder auf den verschiedenen Strecken und Staffeln Menschen dazu, sodass wir noch viel mehr werden, die für die Idee von bewusstem Genuss und nachhaltigem Transport in die Pedale treten.

Das wir das hier alles gemeinsam schaffen und innerhalb von 2 Jahren aus einer simplen Idee von 4 Münsteranern das hier geworden ist, ist einfach der Hammer!

Vielen vielen Dank an alle, die das hier auf unterschiedlichste Weise möglich machen! Ihr Mitfahrerinnen und Schlafplatz-Anbieter, ihr Händlerinnen die uns vertrauen, ihr Vereine und Initativen die für diese Sache brennen, ihr Routenplaner, Köchinnen, Organisatoren und Kümmerer: Ohne euch wäre das hier einfach nicht möglich.

Wir zeigen mit diese Sache vor allem eins: gemeinsam Radfahren verbindet. Man selbst kennt nur einen bruchteil der großen Schokofahrtfamilie persönlich, trotzdem fühlt man sich mit allen verbunden. Fahrräder und ihre Fahrerinnen und Fahrer können einiges. Und wenn wir es schaffen, 2 Tonnen (!) Schokolade nur mit Rädern über hunderte von Kilometer zu transportieren, dann muss es für den SUV-fahrenden Nachbarn ein leichtes sein, den Wocheneinkauf mit dem Lastenrad zu machen.

Erzählt die Geschichte weiter, teilt die Schokolade mit Familie, Freunden, Bekannten und Kollegen und brennt weiterhin für die gute Sache!

Schokofahrt goes Science!

Die Schokofahrt ist eine spannende Bewegung, die jetzt auch Thema einer Masterarbeit wird. Laura aus Münster (hat die allererste Schokofahrt ins Leben gerufen) beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Frage, ob Aktionen, wie die Schokofahrt, Wirkung auf verschiedene Lebensbereiche haben können.

Dabei möchtet ihr Laura sicher auf jeden Fall unterstützen. Deshalb hier alle Infos zur Umfrage:

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Städtebericht: Oldenburg

Als die #schokofahrt nach Oldenburg kam

Kurz vor Silvester hatte ich von der #schokofahrt gehört. Die Idee mit dem Fahrrad emissionsfrei Schokolade aus Amsterdam zu holen, weckte sofort mein Interesse. Das der Kakao ökologisch angebaut ist und fair gehandelt wird verstärkte dieses umso mehr. Erste Rückmeldungen bei einer Liegeradausfahrt und der Critical Mass Ende Dezember waren vielversprechend. Von Zustimmung, bis zur Unterstützung: „Ich hör mich einmal bei Geschäften um, wer Schokolade in Oldenburg verkaufen kann.“  Die Resonanz war gut. Zu Hause berichtete ich meiner Frau davon und hatte hier gleich eine Schokofahrerin dabei. „Ok, die Sache läuft.“ Es gibt einige Leute, die sich darum kümmern.

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Schokofahrt Flensburg wettet…

…dass die Unis und FHs im Norden auch Bock auf Schokofahrt haben! Schaut mal rein:

Und jetzt liebe Studierende, legt los! Bestellt Schokolade und fahrt selbst mit!

Städtebericht: Bochum

Dieser Bericht von Chris erschien zuerst in der Frei Atmen 1/19

Schokofahrt #4
Vom emissionsfreien Transport zum glücklichen Genuss

100 Radfahrer transportierten Anfang Oktober 2018 mit Tourenrädern, Lastenrädern, Liegerädern, Anhängern und Packtaschen rund 1,5 t Schokolade von Amsterdam in 20 Städte Deutschlands. Dabei war diesmal das Team ADFC Bochum & Hattingen mit vier Fahrern.

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Städtebericht: Münster

Dieser Bericht erschien zuerst bei Lasse – dein Lastenrad für Münster.

Vom 10.-13.03.2017 waren LASSE und Crew auf der ersten Schokofahrt von Amsterdam nach Münster.

Die Idee der Schokofahrt#1 war simpel: Die Lücke schließen.

Lasse vor dem Amsterdamer Petro-Hafen
Die köstlichen 3 von der Tres Hombres: Kaffee (vorne liegend), Kakao (re., stehend), Rum (li.)

Jene Lücke nämlich, die uns in Münster trennt von den emissionsfrei transportierten karibischen Köstlichkeiten, die unsere Nachbarn in Oranje ohne weiteres kaufen können. Das können sie dank einiger Lastensegelschiffe wie der Tres Hombres, die regelmäßig den Atlantik überquert und dabei Kakao und andere Waren aus der Dominikanischen Republik oder von Barbados nach Den Helder und Amsterdam bringt. Schokolade also als echter Luxus, so wie früher einmal – sollte man meinen. Aber angesichts des Aufwands erscheinen die 3,50€ pro Tafel dann doch recht erschwinglich. Klar, Schokolade aus der Bückzone jedes Supermarkts bringt teilweise nur 0,35€ auf die Waage, aber dann wissen wir ja auch, wieso – oder besser gesagt, wir wissen es halt nicht wirklich und wollen und werden es auch nie wirklich wissen, was schwerlich besser ist.

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Städtebericht: Mönchengladbach

Dieser Bericht erschien zuerst auf Stefans Blog Rundradeln

450 Kilometer
160 Kilogramm Schokolade
7 Lastenräder mit Fahrerin oder Fahrer
5 Tage im Sattel

Das sind die „nackten“ Zahlen der Schokofahrt #4 aus Mönchengladbach und für mich persönlich die schönste Tour des Jahres!

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